Eine Strecke, die sich über eine Länge von über 10.000 km erstreckt, verläuft durch Gebiete unterschiedlicher Kulturen, unterschiedlicher Landschaften und durch Gebiete mit einer sehr abwechslungsreichen Geschichte. Auch dieser Weg wurde bereits von den Hunnen genutzt, die aus den Steppen Asiens kamen und im 4. Jahrhundert bis nach Westeuropa vordrangen. Die Truppen Dschingis Khans, des Führers der vereinigten Mongolenstämme und seinen Nachfolgern gelang es im 13. Jahrhundert bis nach Liegnitz vorzudringen. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts bewegten sich die Truppen Napoleons auf diesem Weg, um das Anspruchsdenken in Richtung Osten zu realisieren. In der jüngeren Vergangenheit waren es die deutschen Truppen, die in den Weiten der damaligen Sowjetunion ihren gedachten Lebensraum sichern wollten. Dem Leid, das die kriegerischen Eroberungen auch immer mit sich brachte, steht der Handel, der auf diesen Wegen erfolgte, gegenüber. Teile der Seidenstraße berührt die Tour von Regensburg nach Ulan Bator an verschiedenen Orten. Der Fortschritt, der sich im Mittelalter entlang der Seidenstraße entwickelte, kann man auch heute noch an der Architektur früherer Zeiten erkennen. Buchara, Samarkand, Taschkent sind nur einige Orte, die die mitteleuropäischen Menschen auch in der heutigen Zeit mit ihren alten Bauwerken verzaubern können. Der letzte Teil der Reise führt von der Westmongolei bis Ulan Bator. Dabei muss das Altaigebirge überwunden werden. Auf den Wegen, die durch wildes Gebirgsterrain, Steppe und Wüste führen, begegnet man Nomaden, die noch eine über viele hundert Jahre alte Lebensweise praktizieren. Einen Kontrast dazu bildet dann das quirlige Leben in Ulan Bator.


Der Veranstalter Attila Pereghy wird Sie über zwei Kontinente persönlich entlang der Seidenstrasse begleiten.